Geschichtliches

Gegründet:  1891

Mitglieder: 900

Seit 1891 schon gibt es den Tierpark mit den alten Bäumen im dichten, schattigen Wald auf dem Hinterberg hoch über Langenthal, umgeben von sanften Wiesen. Damals gründeten 32 Naturfreunde einen Verschönerungsverein für die Umgebung Langenthals, dem es binnen kurzem gelang, die Burgergemeinde vom Nutzen eines Wildparks auf dem Hinterberg zu überzeugen.

Tatsächlich stellte die Burgergemeinde das Areal dem Verein kostenlos zur Verfügung. Grosszügige Gehege für Damhirsche wurden errichtet. Der Verschönerungsverein hatte bald über 300 Mitglieder.

1898 erweiterten die Langenthaler ihren Park. Über Jahrzehnte blieben Damhirsche die einzigen Tiere des Parks. Erst seit 1963 teilen sie die Gehege mit Sikahirschen und Zwergziegen.

Der Hirschpark Langenthal war bald als Naherholungsgebiet der Ortschaft so beliebt, dass der Verschönerungsverein beschloss, die Anlage erheblich zu erweitern. Wieder waren es die Burgergemeinde und auch die Einwohnergemeinde, die unentgeltlich Terrain zur Verfügung stellten und das Erweiterungsprogramm mit Geldzuwendungen unterstützten. Ein beachtlicher Teil der Bausumme konnte jedoch durch den Verein selbst aufgebracht werden.

Seit 1979 umfasst der Tierpark auf dem Hinterberg ein Areal von 30'000 m2; in locker gegliederten Gehegen leben etwa 80 Tiere. Von vorwiegend staubfreien Wegen her kann der Besucher Dam-, Sika-, Rothirsche und Schwarzwild, Zwergziegen, Esel und Ponies in freier Natur beobachten. Für Kinder gibt es darüber hinaus in der Nähe des Eingangs einen Spielplatz.

Hunde müssen an der Leine gehalten werden. Der Eintritt in den Park ist frei

Der Tierpark Langenthal ist ein schönes Beispiel für eine Anlage, die ihre Existenz dem Idealismus der Bevölkerung verdankt und dieser umgekehrt auch viel Freude zu bereiten vermag.

Vom Bahnhof Langenthal aus ist der Tierpark zu Fuss in etwa 20 Minuten zu erreichen. Mit dem Auto fährt man am besten vom Bahnhof aus durch die Jura-, die St. Urban-, die Untersteckholz- und die Schützenstrasse bis auf den Hinterberg.

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